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Terrarienpflanzen – künstlich oder echt?

Terrarienpflanzen müssen vor allem eines sein – robust! Doch auch eine ansprechende Optik, die sich gut in das Gesamtbild des Terrariums einbettet ist wichtig. Ein Terrarium ohne eine entsprechende Einrichtung versprüht nun wirklich kein allzu schönes Flair. Stellen Sie sich ein Wüstenterrarium ohne imitierte Felsbrocken, Klippen und Wüstengräser vor!

Terrarienpflanzen sind wichtig

Terrarienpflanzen sind ein Muss – künstlich oder doch echt? © Kristina Schumacher / pixelio.de

Ein Terrarium zu bauen ist zunächst einmal kein Kunstwerk – ein optisch ansprechendes und interessantes Terrarium zu bauen ist dann schon wieder eine ganz andere Herausforderung. Ob nun Wüstenterrarien, welche in Bezug auf Pflanzen eher kärger ausgestattet sind oder aber Dschungelterrarien mit hoher Luftfeuchtigkeit – sie alle lassen sich mit wenigen Handgriffen und des Einbaus einiger weniger Details deutlich aufwerten und auch für die Terrarienbewohner interessanter und lebenswürdiger. Terrarienpflanzen können verschiedenste Funktionen innerhalb des Terrariums übernehmen und müssen dabei einige Merkmale aufweisen.

Zum einen ist es vor allem die Robustheit der Pflanzen. In Terrarien herrschen oftmals extreme klimatische Bedingungen, weswegen sich zentraleuropäische Gewächse – wenn man sich denn für echte Pflanzen entscheidet – eher nicht empfehlen. Außerdem ist natürlich auch der optische Faktor ein wichtiger, schließlich möchte man dem eigenen Tier ein möglichst schönes Zuhause bieten.

Wir halten also fest, dass Terrarienpflanzen:

  • robust sein müssen
  • optisch ansprechend und passend sein müssen

Echte Terrarienpflanzen – Vorteile und Nachteile

Echt Terrarienpflanzen haben einige Vor- und Nachteile, die ich hier benennen möchte. Sie sehen zum einen gut aus, haben aber auch den Vorteil, dass sie Wasser speichern, in einer gewissen Menge auch an die Umluft abgeben und in einer gewissen Größe und/oder Anzahl auch ein Faktor für ein natürliches und ausgewogenes Klima innerhalb des Terrariums darstellen.

Auf der anderen Seite sind echte Terrarienpflanzen natürlich umso anfälliger. Mein Königspython hat in schöner Regelmäßigkeit sämtliche echte Terrarienpflanzen dem Erdboden gleich gemacht. Für gewisse Tiere sind echte Terrarienpflanzen absolut nicht zu empfehlen. Aus eigener Erfahrung sind das in erster Linie Riesenschlangen, wie Pythons und Boas.

Künstliche Terrarienpflanzen – Vorteile und Nachteile

Was des Einen Vorteil ist des Anderen Nachteil. Künstliche Terrarienpflanzen sind beinahe unzerstörbar und weisen somit eine deutlich höhere Lebensdauer auf. Auf der anderen Seite haben sie im Biotop Terrarium keinerlei biologische Funktion und sind somit lediglich ein optischer Faktor. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass viele Terrarientiere Pflanzen als Verstecke oder Rückzugsorte nutzen.

Fazit

Zu guter Letzt kann man wohl definitiv sagen, dass ein Terrarium Pflanzen enthalten sollte. Sie sind immerhin ein optischer Blickfang, bieten den Tieren jedoch vor allem Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke. Es gibt Tiere die mehr darauf angewiesen sind als andere und für die Terrarienpflanzen unabdingbar sind. Ob nun echt oder künstlich, das muss jeder für sich selbst entscheiden und ist oftmals eine Entscheidung auf der Basis des Preises.

29. März 2014 Roman